30.08.2009

CDU feiert Wahlerfolg - Mehrheit verteidigt!

-dl- Mit 49,9% konnte die CDU Altenberge ihr gutes Ergebnis der Kommunalwahlen 2004 nicht ganz erreichen (minus 0,2 Prozentpunkte). Aber das Ergebnis ist einfach trotzdem großartig und die Bestätigung, dass wir in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet haben, die Altenberger sich im Ort wohl fühlen und wir dies im Wahlkampf auch vermitteln konnten. Die Wahlparty im Saal Bornemann besuchten über 120 Altenberger, die Stimmung stieg mit jeder neuen Zahl, die auf der Leinwand auftauchte.

Aber erst einmal war warten angesagt - und deprimierende Zahlen zu den Landtagswahlen zu ertragen. Das starke Ergebnis der Linken im Saarland tut einem wirklich in der Seele weh! Erst gegen 18:45 Uhr kamen die ersten Zahlen für den Gemeinderat. Am schnellsten gearbeitet haben die Helfer im Wahlbezirk 12, Hansell und Hohenhorst. 61,3% für Heinz Erlemann, Jubel im Saal und schon der ein oder andere Stein, der einem CDU´ler hörbar vom Herzen gefallen ist, hatten wir doch in diesem Wahlbezirk zugelegt. Ein gutes Omen, aber die Spannung blieb bis zum letzten Wahlbezirk hoch.



Gute Arbeit in den letzten Jahren, gutes Team, guter Wahlkampf hin oder her, die Kommunalwahl war für uns alle höchst spannend! Neu zusammengelegte Wahlkreise (Wahlbezirk 7, Lütke Berg 3, ist komplett neu zugeschnitten worden) und zum ersten Mal vier konkurrierende Parteien, da wagte niemand eine sichere Prognose. Und das Ziel, eine eigene Mehrheit im Gemeinderat zu stellen, um das eigene Wahlprogramm auch umsetzen können, war ambitioniert. Wenn wir nun sagen „Wir haben es geschafft!“, dann ist das die Freude über den Wahlsieg, aber auch die Erleichterung über die anstrengenden letzten Wochen.

Der Wahlkampf begann noch in den Sommerferien eher verhalten. Es fehlte das heiße Thema. Die Südumgehung sollte doch keines mehr sein, wenn schon bald die erste Asphaltschicht aufgetragen wird. Das dachten wir zumindest, während die UWG doch lieber mit einem fadenscheinigen Versprechen von einem möglichen Baustopp, wenn sie denn nur gewählt werden würden, auf Stimmenfang ging. Grüne und FDP hofften auf ein Plus dank Bundestrend, hatten außer Bundesthemen aber auch wenige Einfälle. Zumindest machten die Grünen aus einer Not eine Tugend und präsentierten sich zeitweise mit ihren mobilen Wahlständen einfallsreich und sympathisch. Die Idee hat mir sehr gut gefallen, Kompliment!

Für Aufregung sorgte die SPD, die sehr unglücklich formuliert zum nicht-wählen von Jochen Paus aufrief. Kein Zeichen für ein Demokratiedefizit bei den Sozialdemokraten, die Bürger sollen schon an der Kommunalwahl teilnehmen, aber doch bitte mit „Nein“ abstimmen, wenn die SPD den Bürgern schon keine Alternative anbieten kann. Das taktische Spielchen will der Bürger nicht verstehen und Bürgermeister Jochen Paus bekommt ein fabelhaftes Ergebnis: 79,3%. Und die Wahlbeteiligung ist ggü. 2004 gerade mal um 6,7 Prozentpunkte zurückgegangen!

"Der Wahlkampf war nicht einfach, aber wir haben auf die sachliche Ebene gesetzt und sind gut damit gefahren", fasste Jochen Paus den Wahlkampf zusammen und blickte schon nach vorne: "Die nächste Legislaturperiode wird mit Blick auf die Finanzlage sicher nicht einfach. Aber mir ist nicht bange, dass wir das bewältigen".
Herzlichen Glückwunsch, Jochen für Deine vorzügliche Arbeit für Altenberge!

Beim Blick in die Ergebnisse der einzelnen Wahlkreise freuen wir uns einfach, dass wir in den meisten Wahlkreisen leicht zulegen konnten. Drei Kandidaten dürfen besonders hervorgehoben werden:
Christian Wiewer (4) -> +7,6%punkte
Hubert Terwey (8) -> +7,4%punkte
Eugen Baackmann (11) -> +7,3 %punkte

Ebenfalls nicht unerwähnt wollen wir natürlich den Wahlbezirk 1 lassen, den Günter J. Badersbach jetzt gewonnen und direkt geholt hat.

Auf der Negativseite fällt Wahlkreis 7 von Volker Thiemann auf, der allerdings durch das Wohngebiet Lütke Berg 3 völlig neu zugeschnitten wurde, so dass die Zahlen von 2004 nicht zum Vergleich herangezogen werden können. Sigrid Schulze-Lefert hatte 2004 noch das beste Ergebnis all unserer Kandidaten, diesmal mit Markus Geuker (FDP), dem wir zu seinem guten Ergebnis (23,7%) gratulieren, einen sehr starken Mitkandidaten, und musste trotzdem nur rund 9,8%punkte abgeben.

"Einfach Spitze!" (Christian Wiewer) fasst es sehr gut zusammen.





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