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24.12.2009
Grußwort von Bürgermeister Jochen Paus
zu Weihnachten und Neujahr
Liebe Altenbergerinnen, liebe Altenberger,
die Adventszeit, gern auch die besinnliche Zeit genannt, neigt sich dem Ende entgegen, die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage stehen unmittelbar bevor. Wie waren die Adventstage für Sie persönlich? Konnten sie sich ein wenig auf die Vorweihnachtszeit einlassen und die ein oder andere Stunde im Kreise ihrer Familie die Adventszeit genießen oder bestimmten wieder Stress und Hektik ihren Alltag? Leider ist es uns oftmals nicht mehr vergönnt, eine besinnliche Vorweihnachtszeit zu erleben. Der Alltag mit seinen Problemen und Sorgen ist auch in dieser Zeit nur allzu gegenwärtig. Die Welt dreht sich auch in der Adventszeit für jeden von uns weiter und die Probleme stehen nach wie vor an und warten auf eine Lösung. So werden wir z. B. zum Jahresende durch den Klimagipfel in Kopenhagen wieder eindringlich darauf hingewiesen, dass die Menschheit das Problem der Erderwärmung nach Jahrzehnten zögerlichen Handelns immer noch nicht in den Griff bekommen hat. Die Zeit ist reif für durchgreifende Entscheidungen, nicht nur für kluge Worte.
In diesem Zusammenhang ist es eine große Freude, dass die Gemeinde Altenberge schon seit Jahren einen bemerkenswerten Beitrag zum Klimaschutz leistet. Für ihre ganzheitlichen Klimaschutzstrategien wurde sie in diesem Jahr mit dem „European Energy Award“ ausgezeichnet. Das abgelaufene ereignisreiche Jahr in unserer Gemeinde war aber darüber hinaus noch von vielen weiteren positiven Ereignissen geprägt. Ebenfalls mit einer Auszeichnung bedacht wurde die Ludgeri-Hauptschule, die bei den Lernstandserhebungen zum wiederholten Mal für ihre herausragenden Ergebnisse im Bereich Englisch ausgezeichnet wurde. Unseren Ganztagskinder in der Borndalschule und in der Ludgeri-Hauptschule stand mit Beginn des neuen Schuljahres eine neue Mensa in zur Verfügung. Durch den Bau eines neuen Zwei-Gruppen-Kindergartens im Lütke Berg III mit einer weiteren Gruppe für unter Dreijährige konnte die Versorgungsquote für diese Kinder weiter ausgebaut werden, womit die Gemeinde Altenberge kreisweit einen Spitzenplatz einnimmt.
Im kulturellen Bereich konnte ebenfalls Bemerkenswertes verzeichnet werden. Erneut wurde die Gemeinde Altenberge von der Landesregierung NRW im Rahmen des landesweiten Wettbewerbs „Kommunale Gesamtkonzepte für kulturelle Bildung“ für ihre erfolgreiche Kulturarbeit mit einem Preisgeld von 5.000 Euro ausgezeichnet.
Große Beachtung fand die intensive Vernetzung von schulischer und außerschulischer Bildung sowie die generationsübergreifende Kulturarbeit, wie sie u.a. das Projekt „Skulpturen in Altenberge: Jung & Alt – Generationen im Dialog“ umsetzt, das zurzeit von der Kulturwerkstatt mit mehr als 20 weiteren Vereinen und Institutionen unter Beteiligung von über 500 Altenbergerinnen und Altenberger aller Altersgruppen durchgeführt wird.
Gefeiert werden konnte dieses Jahr auch ausgiebig. Zum 100-jährigen Geburtstag unseres TuS Altenberge hat der Verein eine Palette von sportlichen, unterhaltsamen und amüsanten Veranstaltungen geboten, die den Geschmack jeder Altenbergerin und jeden Altenbergers getroffen haben dürften. Die notwendige Sanierung des Hallenbades, verbunden mit einem neuen „Look“ im Badbereich, war sicherlich auch ganz im Sinne unserer Badbesucher.
All dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise auch in Altenberge angekommen ist. Kurzarbeit und Abbau von Arbeitsplätzen bei einem großen Altenberger Unternehmen sind die unmittelbaren Folgen. Damit verbunden ist ein dramatischer Einbruch bei der Gewerbesteuer, der sich in den nächsten Jahren noch schmerzlich bemerkbar machen wird.
Ich bin mir aber sicher, dass unsere Gemeinde auch für die kommenden schwierigeren Aufgaben gut aufgestellt ist. Bei einer Gemeinde, in der das Ehrenamt einen so hohen Stellenwert einnimmt wie bei uns, ist mir auch in finanziell schwierigeren Zeiten um die Zukunft nicht bange. Als kleine Beispiele für das große Engagement und den Ideenreichtum unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger seien hier nur die Verwirklichung des Radweges nach Havixbeck und die Einrichtung des Einkaufsbusses für unsere Seniorinnen und Senioren genannt. Allen ehrenamtlich Tätigen in Vereinen, Verbänden und Institutionen gilt mein besonderer Dank für ihre geleistete Arbeit zum Wohle unserer Gemeinde.
Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wünsche ich ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest, erholsame Feiertage im Kreise Ihrer Lieben und ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2010.
Ihr Bürgermeister
Jochen Paus
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