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21.08.2010
Eisenbahnbrücke an der Umgehungsstraße

So schaut es heute (Foto vom 20.8.) auf der Baustelle aus.
Unauffällig und elegant verschwindet die neue Eisenbahnbrücke, die in Zukunft den Verkehr der Umgehungsstraße kreuzungsfrei unter den Schienen herführen wird, heute fast in der Landschaft. Das sah vor gut einem Monat anders aus, als das rund 1.400 Tonnen schwere Betonbauwerk noch gute 25 Meter näher zu Altenberge frei in der Landschaft stand. Mit Hilfe von Stickstoffpressen wurde die Brücke angehoben, so dass man nur noch rund 1% der Gesamtmasse an Kraft aufwenden musste, um die Brücke an ihren Zielort zu bewegen. „Heute durchaus üblich“ sei der Bau der Brücken neben den Gleisen mit anschließendem Verschubvorgang, so Horst Kleine-Büning, technicher Leiter von der zuständigen Baufirma IHT aus Bochum, der die staunende Fraktionsmannschaft der CDU Altenberge wenige Tage vorher über die Baufortschritte und die Herausforderungen informierte.

Die CDU Fraktion ließ sich die Details des Verschubvorgangs von Horst Kleine-Büning (ganz links) erklären.
Der Bahnverkehr wurde so nur für wenige Tage beeinflusst. Mittwoch Abend wurde die Strecke zwischen Altenberge und Münster gesperrt. Die Gleise mussten nun entfernt werden. Dann begann der Abbau von ca. 5.000 bis 6.000 Kubikmetern Erde; um Zeit zu sparen fuhren die LKW ständig im Kreis. Schon eineinhalb Tage später konnte der eigentliche Verschubvorgang durchgeführt werden. Danach musste der Bahndamm aufgefüllt und wieder befestigt werden und die Gleise neu verlegt werden. Schon am Sonntag Nachmittag fuhren die Nahverkehrszüge wieder planmäßig.

Wo hier noch die Eisenbahn ungestört fuhr, sollte nur einige Tage später die Brücke schon stehen.

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