21.11.2003

"Jeder Monat länger mit Rot-Grün ist ein verlorener Monat"

„Wir wollen ein Land, in dem die Menschen Arbeit haben und mit Begeisterung am Fortschritt arbeiten, leistungsbereit sind, denn das ist die Basis von Wohlstand und sozialer Sicherheit. Wir wollen, dass auch in Zukunft Bedürftige auf die Solidarität bauen dürfen“, Robert Everward, Vorsitzender der Jungen Union Riesenbeck stand bei seiner Begrüßungsansprache zum 30jährigen Bestehen der JU Riesenbeck den Forderungen des prominenten Tagesgast, CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer kaum nach.

Dieser hatte allerdings schon die Lösungen parat und präsentierte sie rhetorisch gekonnt den Zuhörern. „Es kann nicht sein, dass Deutschland nicht mehr die Lokomotive ist, sondern jetzt im Bremserhaus sitzt“, stieg Laurenz Meyer in die Thematik ein. Damit die CDU nie in die Situation kommt, dass sie, wie jetzt die SPD, völlig unvorbereitet in die Legislaturperiode geht, gilt es, ein ganzheitliches, nachhaltiges Konzept in den Bereichen Arbeitsmarkt, Arbeitsrecht, Steuern und Sozialsicherung zu erarbeiten. Damit nicht nur „Macher“ zu den Reformplänen stehen und die Basis sich nicht mehr mit der Politik des Bundes identifizieren kann, sei es wichtig hier ruhig auch durch die Medien, kontrovers zu diskutieren.

„Und deswegen brauche man auch Menschen wie Karl-Josef Laumann, die authentisch und nach dem Zitat des JU-Vorsitzenden „das soziale Gewissen in Berlin“ sind.“ Trotz der ernsthaften Themen, wie Gesundheitsprämie oder der Flexibilisierung beim Kündigungsschutz, gab es aber ebenso „Laurenz Meyer pur“. Wenn es dann in der Vorstellung der CDU-Konzepte etwas heiß wurde und sich die verkniffenen Gegenargumente von MdB Karl-Josef Laumann als kleine Schweißperlen auf dessen Stirn wiederspiegelten, dann ging es an die Hausmannskost. „Gestählert durch unzählige Schützenfeste musste ich „auf´m Bier mit Karl-Josef“ die Fahne streichen.“

Aber auch die jüngsten Diskussionen über Patriotismus sprach Meyer an. „Ich bin stolz darauf ein Deutscher zu sein, ich möchte diesen Satz aber auch sagen können, ohne als Rechtsextremer bezeichnet zu werden. Wir müssen uns von allen absetzen, die die Grenze nach rechts überschreiten und als Deutsche zu allen Teilen unserer Geschichte stehen, dieses offensiv tun und alle die mitnehmen, die für demokratische Wahlen ansprechbar sind. Wir müssen uns nach den Vorgängen der letzten Wochen fragen, was ist eigentlich nötig an Patriotismus, damit wir den Optimismus aufbringen, der nötig ist, um uns aus dem Mist herauszubringen.“ „Wir müssen den Leuten zeigen, dass jeder Monat länger, mit dem Rot Grün im Amt ist, ein verlorener Monat für unser Land ist, und dann werden wir in zehn Jahren bei den Feierlichkeiten zum 40jährigen Bestehen dieser JU hören können:“ Das ist doch eine tolle Bundeskanzlerin die Angela Merkel.“

Anke Sundermeier

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