14.02.2006
Schülerfahrtkosten
- gb - In der letzten Ratssitzung hatte der Fraktionsvorsitzende
der CDU, Günter J. Badersbach vorgeschlagen, statt einer Resolution
einen gemeinsamen Brief aller Parteien und des Bürgermeisters
an den Oberbürgermeister der Stadt Münster, Herrn Dr.
Tillmann zu schreiben. Der Brief ist nun verfasst, die Fraktionsvorsitzenden
und der Bürgermeister haben unterschrieben, und er gibt die
Fahrkostenproblematik für die Kinder und deren Eltern aus Altenberge
und Laer sehr deutlich wieder.
Gleichzeitig wird damit ein Schreiben an die Fraktionen des Rates
in Münster unterstützt, das Martina und Norbert Sundorf
im Namen der betroffenen Eltern aus Altenberge, Havixbeck und Laer
geschrieben haben. „In der Stadt Münster“, so Günter
J. Badersbach , „ist man sich offensichtlich doch nicht einig
über die Vorgehensweise und über entsprechende Ausnahmeregelungen.
Mit den Briefen haben sowohl die Fraktionen als auch der Oberbürgermeister
Gelegenheit zur Stellungnahme und zur Schaffung von Klarheit für
die Umlandgemeinden.“
Gerade für die Eltern, deren Kinder bereits Schulen in Münster
besuchen, geht es ein Stück weit auch um Vertrauensschutz.
Man darf nicht auf der einen Seite Schulen über Jahrzehnte
nach außen um Schüler werben lassen und auf der anderen
Seite die Eltern ohne zeitlich sinnvolle Vorankündigungen zur
Kasse bitten.
Die Stadt Münster ist in mehrfacher Hinsicht in der Pflicht,
ihr Bildungsangebot für alle aufrecht zu erhalten und Belastungen
im Rahmen von Sparzwängen so gering wie möglich zu halten.
Die Schülerbeförderungsentgelte kommen schließlich
mittelfristig auch der Wirtschaft des Oberzentrums Münster
zugute.
zurück
zur Startseite zum
News-Archiv
|