05.07.2003
Konzept für den Marktplatz und Umgebung
Initiative
Marktplatz und Umgebung
Initiative der CDU Altenberge
zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität der Bürger
Altenberges und zur besseren Kaufkraftbindung an den Ort
Stand: Juni 2003
Unsere Motivation
Zu Beginn diesen Jahres haben wir unserer Planung entsprechend die
Initiative „Marktplatz und Umgebung“ begonnen. Wir möchten
die Wohn- und Lebensqualität für die Bürger Altenberges
weiter verbessern und darüber hinaus die Kaufkraft der Bürger
mehr an Altenberge binden. Auf diese Weise wird den Geschäftsleuten
eine nachhaltige Basis für zukünftige geschäftliche
Entwicklungen geboten. Denn nur wenn die Geschäfte und auch
die mittelständischen Betriebe in Altenberge bleiben und weitere
Geschäftszweige angesiedelt werden, bleibt Altenberge auf Dauer
für die Bürger und Besucher interessant. Wir möchten
den vorhandenen und künftigen Investoren gute Rahmenbedingungen
bieten, damit alle von deren Investitionen profitieren können:
die Investoren, die Betreiber der Geschäfte und die Bürger
– kurzum die Gemeinde Altenberge!
Damit dies geschieht gilt es, die Konsumbereitschaft und die Verweildauer
der Besucher in der Ortsmitte weiter zu steigern. Auch muß
es uns gelingen, die ursprüngliche Einheit zwischen Marktplatz
und Kirchstrasse / Kirchplatz wieder her zu stellen. Es soll wieder
möglich sein, diese Achse stressfrei und ohne Hektik in Ruhe
zu begehen bzw. sich dort aufzuhalten.
Wie können wir diese Ziele erreichen? Um auf diese Frage fachkundige
und praxistaugliche Antworten zu erhalten, haben wir Ende Januar
und Anfang Februar diesen Jahres zwei „Investorenmeetings“
durchgeführt. Eingeladen waren die Investoren und Geschäftsleute
der Ortsmitte. Auf der Basis der dort mitgeteilten Wünsche,
Erfahrungen und Anregungen haben wir dieses Konzept entwickelt.
Bereits begonnene Planungen von Investoren werden von uns aufgegriffen
und unterstützt. An dieser Stelle danken wir dem Investor –
Herrn Bernd Hoffmann – dass er unsere Idee eines Bistro-Kaffee´s
aufgegriffen hat und diese sich bereits in der Umsetzung befindet.
Das Bistro wird, ebenso wie die geplante Einkaufspassage, eine Bereicherung
für den Marktplatz sein! Ebenso danken wir allen Teilnehmern
der Investorenmeetings und allen Bürgern, die sich mit Kritik
und Ideen an der Erarbeitung dieses Konzeptes beteiligt haben.
Wir verstehen dieses Konzept als Diskussionsgrundlage für
die weitere Entwicklung von Maßnahmen in den Gremien der Gemeinde
Altenberge. Somit können wir die Ideen aus dem Stadtmarketingprozess
mit den Anregungen aus unseren zahlreichen Gesprächen mit Bürgern
und Geschäftsleuten verknüpfen, um ein umsetzbares und
erfolgsversprechendes Maßnahmenpaket zu schnüren.
Hierzu merken wir an, dass wir unser Ziel durch kostengünstige,
effektive Maßnahmen erreichen möchten. Es ist uns wichtig,
den schönen Ortskern weiter zu optimieren, ohne den vorhandenen
Charakter zu verändern. Dabei bleiben wir natürlich in
dem sinnvollen Rahmen, den uns der Haushalt der Gemeinde Altenberge
ermöglicht. Wir werden uns auch weiterhin engagieren, damit
Investoren einen raschen, barrierefreien Weg durch die Genehmigungsbehörden
gehen können. Sie alle sind herzlich eingeladen, sich auch
zukünftig mit konstruktiven Beiträgen an dem Optimierungsprozess
unseres Ortes zu beteiligen. Hierfür steht Ihnen die CDU-Ratsfraktion,
insbesondere der Fraktionsvorsitzende Günter J. Badersbach
und das zuständige Ratsmitglied Klaus Katzer, als Ansprechpartner
zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihre Ideen!
Ihre CDU-Ratsfraktion
Günter J. Badersbach, Fraktionsvorsitzender
Klaus Katzer, Ratsmitglied Bezirk Ortsmitte
Konzeption Marktplatz und Umgebung
Zur Verkehrsituation – Parken in Altenberge
Für die gute Erreichbarkeit von Geschäften und
Restaurants sind vor allem Parkplätze nötig, die günstig
liegen und gut zu finden sind. Eine Bestandsaufnahme der vorhandenen
öffentlichen Parkplätze liefert ein erfreuliches Ergebnis.
In Altenberge stehen 501 Parkplätze im Bereich zwischen Königstraße
und Münsterstraße/Borghorsterstraße zur Verfügung.
Damit wird klar, nicht die Anzahl sondern die Hinführung zu
diesen Parkplätzen stellt sich als Problem dar. In die Lösung
dieser Problemstellung können auch die Parkplätze des
Karl-Leißner-Hauses an der Boakenstiege eingebunden werden.
Natürlich nur, wenn in Gesprächen mit der Kirchengemeinde
darüber Einigkeit erzielt werden kann. Für die Entwicklung
der Boakenstiege ist dies ein wichtiger Punkt.
Wir empfehlen, an den Eingängen zum Innenort die ersten Hinweistafeln
für ein einfaches Parkleitsystem auf zu stellen und an Verzweigungen
wie am Schild (künftiger Kreisverkehr), an der Gaststätte
Nordpol, am Rathaus, an der alten Post etc. ebenfalls gezielte Hinweise
an zu bringen. Die farbliche Gestaltung mit einem für Altenberge
spezifischen Emblem spielt dabei eine wesentliche Rolle. Sinnvoll
ist, auf den Schildern die Angabe von Gehzeiten in Minuten zum Marktplatz
oder anderen Zielen, darzustellen. Die Planung der Parkzeiten sollte
neu aufgegriffen werden. Je nach Parkplatz könnten Parkzeiten
von 1h bis 24h möglich sein. Die Einführung dieses neuen
Parkleitsystems soll kurzfristig erfolgen und ist mit geringem Aufwand
gut umsetzbar.
Zur Verkehrssituation – Verkehrsführung
Unabdingbar
sind die schnelle Errichtung des Kreisverkehrs am Schild und die
zwingende Anbindung der Bergstraße an den Kreisverkehr. Dies
ergab sich auch als ausdrücklicher Wunsch bei den Investorenmeetings.
Der Parkplatz an der Bergstraße muss neu strukturiert werden.
Er kann Ausgangspunkt für den Besuch von Geschäften und
Gastronomiebetrieben in diesem Bereich sein. Auf den höher
gelegenen Parkplatz (ehemaliger Kirmesplatz) muss ebenfalls verwiesen
werden. Von diesem Punkt aus erreicht man schnell die Borghorster
Straße, Volksbank und Geschäfte, sowie den Kirchplatzbereich.
Demnächst kann dieser Parkplatz auch der Ausgangspunkt eines
kleinen Spazierganges zum Café an der Mühle sein, wenn
dieses fertiggestellt ist.
Die Zerrissenheit des Ortes in seiner Mitte durch die Boakenstiege/
Bahnhofstraße stellt ein besonderes Problem dar. Täglich
fahren dort mehr als 11.000 Fahrzeuge. Die vor allem für Fußgänger
interessante Verbindung vom Marktplatz, vorbei am Rathaus über
die Kirchstraße zum Kirchplatz ist dadurch sehr beeinträchtigt.
Langfristig wird hier erst die Südumgehungsstraße für
Altenberge deutliche Abhilfe schaffen. Zunächst bleibt die
30 km/h-Zone als in diesem Bereich erste Hilfsmaßnahme in
Verbindung mit dem Zebrastreifen am Fußgängerüberweg.
Auf
der Krüselstraße im Marktplatzbereich wird optional über
eine Verkehrsberuhigung nachgedacht. Dabei muss natürlich die
Erreichbarkeit der Gebäude am Marktplatz gesichert sein. Sinnvoller
Weise wird die Lösung dieser Problemstellung mittel- bis langfristig
betrachtet. Eine besondere Rolle spielen dabei die Parkplätze
am Anfang der Krüselstraße (Privatbesitz) und die Ableitung
des Verkehrs. Der langfristig orientierte Vorschlag der CDU für
diesen Bereich ist eine schmale Verbindungsstraße zwischen
Krüselstraße und Königstraße (im Bild zu sehen).
Die Parkplätze auf jener Seite des Marktplatzes würden
dabei durch Neuordnung in ihrer Anzahl zunehmen. Besucher, die mit
dem PKW kommen, hätten direkten Zugang zum hinteren Bereich
des Berkengebäudes (demnächst Lindenhof), also kurze Wege
zu allen Geschäften am Marktplatz. Ein Abfließen des
Verkehrs in diesem Bereich über die Südstraße würde
sich nicht ergeben müssen. Der Verkehrspunkt Königsstraße
– Hanseller Straße - Alter Münsterweg könnte
durch einen Kreisverkehr wie im Bild sichtbar entschärft werden.
Der gesamte Marktplatz würde so von dem vorbei fahrenden Verkehr
sehr stark entlastet. Somit gewinnen die Eisdiele, das neue Cafe,
das Restaurant „Die Olive“ und die Geschäfte am
Marktplatz deutlich an Attraktivität. Denn nun ist ein gemütliches
Flanieren ohne ständig störenden Autoverkehr gut möglich.
Dennoch ergeben sich durch die nah gelegenen Parkplätze sehr
kurze Wege für die Besucher dieses Bereiches.Zur Platzsituation
– Marktplatzgestaltung
Der Marktplatz zieht schon heute die Aufmerksamkeit und den Besuch
vieler Menschen auf sich: Circa 3.000 Personen frequentieren ihn
täglich. Insbesondere im Sommer locken die Eisdiele und das
Restaurant „Die Olive“ zahlreiche Besucher auf den Platz,
die dort dann auch für längere Zeit verweilen. Das neue
Cafe wird diesen Effekt noch verstärken. Nach Vollendung des
Umbaus des Berkengebäudes zum Lindenhof wird auch das Einkaufen
bei nassem Wetter deutlich komfortabler. Hier werden das Cafe und
die Geschäfte durch einen trockenen Gang verbunden. Auf der
anderen Marktplatzseite bieten die Arkaden ausreichend Schutz vor
dem Regen. Es ist zu überlegen, ob und in welcher Weise die
beiden Seiten verbunden werden können, so dass ein trockenes
Erreichen der jeweils anderen Seite zu Fuß möglich ist.
Die vorhandene Beleuchtung des Marktplatzes soll interessanter konzipiert
werden. Wir denken, dass durch die Entwicklung und Umsetzung eines
Lichtkonzeptes eine weitere Steigerung des Wohlbefindens auf dem
Marktplatz erreicht werden kann. Ebenso sind hier die Kirchstrasse
und der Kirchplatz mit in das Konzept einzubinden. Dunkele Ecken
– insbesondere auf den Parkplätzen – sollten der
Vergangenheit angehören.
Der Marktplatz ist auch ein Ort, wo des öfteren größere
Veranstaltungen wie z. B. Bergfest, Nikolausmarkt usw. stattfinden.
Für derartige Ereignisse, die den Bekanntheitsgrad und damit
die Attraktivität des Platzes und des Ortes steigern, fehlt
stets die Möglichkeit zur Präsentation der Darbietungen.
So muss jeweils mit hohem finanziellen Aufwand für eine Bühne
gesorgt werden. Wir regen hier an, die vorhandene „Terrasse“
am Restaurant „Die Olive“ (Vorplatz von K+K) zu verbreitern
und mit einem abnehmbaren Geländer zu versehen. Wir erhalten
dann eine „natürliche“ Bühne, die im normalen
Tagesbetrieb zusätzlich für Außengastronomie genutzt
werden kann. Auf der linken Seite (zum Brillenmacher / Bäckerei
Verspohl hin) sollte eine kleine Treppe den Abschluss zur vorhandenen
„Rampe“ bilden. Möchte man die Ansicht von Richtung
Eisdiele auf K+K etwas auflockern, könnte ein kleiner Streifen
mit grünen Büschen unten entlang der Bühne vorgesehen
werden.
Um die Bühne für Veranstaltungen bei Regen nutzbar zu
halten, könnten Vorrichtungen für bei Bedarf einsetzbare
Pfeiler entstehen, an denen dann eine Überdachung (z.B. „Segeltuch“)
aufgespannt werden kann. Diese Art der flexiblen Überdachung
sollte für den gesamten Marktplatz geschaffen werden. Die Veranstaltungen
würden auch bei regnerischem Wetter deutlich besser besucht
als dies heute der Fall ist. Bei schönem Wetter wäre es
dennoch möglich, unter freiem Himmel zu feiern.
Im Rahmen der Gespräche mit Bürgern und Gewerbetreibenden
tauchte immer wieder der Wunsch zur Veränderung und / oder
Verlegung des Brunnens auf. Richtig ist, dass durch die Verlegung
des Brunnens eine größere zusammenhängende Fläche
entstünde, auf der größere Stände, Bühnen
etc. platziert werden könnten. Eine verbesserte Nutzbarkeit
für (Groß-) Veranstaltungen wäre erreicht. Allerdings
bietet der Brunnen an der jetzigen Stelle für Kinder eine sehr
gute Gelegenheit zum Spielen. Ein Brunnen in der Nähe von Außengastronomie
bzw. Sitzmöglichkeiten lädt ein zum Verweilen und Entspannen,
er macht den Platz interessanter.
Dieser Aspekt wirkt nicht nur an wenigen Tagen im Jahr (wie etwa
bei Großveranstaltungen), sondern vielmehr durch den gesamten
Frühling und Sommer hindurch. Eine Verlegung des Brunnens wäre
zudem mit außerordentlich hohen Kosten verbunden, die nach
unserer Auffassung nicht im richtigen Verhältnis zu dem daraus
resultierenden Nutzen stehen. Wir sprechen uns daher für die
Beibehaltung des Standortes aus.
Zu überlegen ist, ob die Attraktivität des Brunnens gesteigert
wird, wenn eine Umgestaltung dahingehend erfolgt, dass ein Becken
entsteht. Somit würde das Wasser aufgefangen und die Kinder
würden noch mehr zum Spielen eingeladen. Fontänenartige
Wasserspiele sind wünschenswert. Selbstverständlich halten
wir eine solche Maßnahme nur dann für erstrebenswert,
wenn diese kostengünstig zu realisieren ist. Zuvor müsste
hier eine Abstimmung mit dem Spender des Brunnens und dem Künstler
erfolgen, der den Brunnen geschaffen hat.
Zur Platzsituation – „Rathausplatz“
Wie schon unter dem Punkt „Verkehrsführung“ angemerkt,
halten wir die Trennung von Marktplatz zur Kirchstrasse, direkt
an der Sparkasse, durch den starken Autoverkehr für nicht mehr
akzeptabel. Durch die Fertigstellung der Südumgehung (geplant
im Jahre 2005/2006) wird die Voraussetzung dafür geschaffen,
das Gelände zwischen dem Komplex Eisdiele / Dües, Rathaus
und „Etcetera“ und Sparkasse auch gestalterisch wieder
als eine Einheit darzustellen. Somit ist es möglich, diesen
neu entstandenen „Rathausplatz“ bei Großveranstaltungen
mit einzubeziehen (Straßensperrung dann möglich) und
somit ein großes Areal von Marktplatz, „Rathausplatz“
, Kirchstrasse und Kirchplatz zu gewinnen. Da nach Fertigstellung
der Südumgehung an den Rückbau der Boakenstiege/ Bahnhofstrasse
gedacht ist und der Autoverkehr dort um ca. 70 % (lt. Prognose)
reduziert wird, erreichen wir durch die Südumgehung ebenfalls
eine deutliche Steigerung der Ortskernattraktivität und damit
der Lebensqualität für die Anwohner und Besucher.
Zur Platzsituation – Gestaltung Kirchstrasse / Kirchplatz
Die Kirchstrasse und der Kirchplatz sind auch heute schon durchaus
ansprechend gestaltet. Gerade durch die dort vorhandene Gastronomie
birgt der Kirchplatz enorme Potenziale zur Belebung des Ortskernes.
Schon heute betreibt Christian Haft mit der Gaststätte „Mixed“
im Sommer eine ansprechende Außengastronomie. Frau Nemann
als Betreiberin der „Domschänke“ hält ebenfalls
nette Möglichkeiten zum Verweilen auf dem Kirchplatz vor. Allerdings
verläuft direkt vor der „Domschänke“ eine
kleine Strasse mit geringfügigem Autoverkehr. Hier regen wir
an, für die Wochenenden im Frühling / Sommer über
eine temporäre Abpollerung der kleinen Verbindungsstrasse vom
„Spökenkieker“ hin zum Parkplatz hinter der Kirche
nachzudenken. Somit wäre ein ruhiges Verweilen vor der „Domschänke“
möglich.
Der Kirchplatz soll gute Möglichkeiten (z. B. für Radtouristen)
bieten, dort zu verweilen und auf Wunsch gastronomisch versorgt
zu werden. Wir regen an, die vorhandenen Beetumrandungen aus Beton
teilweise zu entfernen und teilweise mit Holz zu belegen. Auf kostengünstigem
Wege entstehen so zahlreiche Sitzmöglichkeiten um den Brunnen
herum. Auf Wunsch der Kirchengemeinde soll der Brunnen erhalten
werden und vor allem für Kinder nutzbar sein. Es ist dennoch
zu überlegen, wie der Brunnen von seiner nicht mehr ganz zeitgemäßen
Betonoptik befreit werden kann.
Hierfür können wir uns einen Künstler- bzw. Ideenwettbewerb
vorstellen, der einfache, kostengünstige und dennoch effektive
Möglichkeiten zur Umgestaltung hervorbringen soll. Wichtig
ist uns, dass der Brunnen auch nach einer möglichen Umgestaltung
auf angemessene Art und Weise ergänzend zur katholischen Kirche
wirkt. Der Gesamteindruck und Charakter des Kirchplatzes muss sowohl
als ansprechend und zum Verweilen einladend, als auch traditionsbewusst
und das christliche Umfeld würdigend, erhalten bleiben.
Wir haben hier bereits erste Gespräche mit der katholischen
Kirche geführt. Diese ergaben, dass die Kirche gerne bereit
ist, konstruktiv an den Optimierungsmaßnahmen mitzuarbeiten.
In diesem Rahmen bitten wir den beigefügten Plan als unseren
Vorschlag zu würdigen. Eine einvernehmliche und enge Zusammenarbeit
mit der Kirche und dem Pfarrgemeinderat wünschen wir uns auch
weiterhin.
Es
ist zu überlegen, welche Maßnahmen zur besseren optischen
Anbindung des Parkplatzes hinter der Kirche (vor Friseur Markmann)
an den Kirchplatz führen. Wir schlagen vor, die Bepflanzung
unter diesem Aspekt zu überprüfen. Denn augenblicklich
ist das Geschäftshaus hinter der Kirche und den Bäumen
versteckt. So dass trotz zentraler Lage und guten Parkmöglichkeiten
direkt vor der Haustür seit längerer Zeit ein Ladenlokal
leer steht. Hierfür wünschen wir uns eine Nutzung, die
den Branchenmix in Altenberge sinnvoll ergänzt (z. B. Uhrmacher,
Juwelier). Auch ein Schild, aufgestellt an der Ecke vor dem Blumenhaus
Reifig, kann auf die Geschäfte und Parkplätze hinter der
Kirche hinweisen.
Zur Platzsituation – Übergreifendes
Der Ortskern wird häufig von Spaziergängern mit Hunden
aufgesucht. Für die Hunde müssen einfache Möglichkeiten
zur Verrichtung ihrer Notdurft geschaffen werden. Dafür geeignete
Orte und Möglichkeiten sind zu entwickeln.
Die Attraktivität des Ortskernes kann mit den zuvor beschriebenen
Maßnahmen erheblich gesteigert werden. Neben dem Marktplatz
ist auch für den „Rathausplatz“ und den Kirchplatz
über eine Optimierung der Beleuchtung nachzudenken. Wir wünschen
uns die Erstellung eines Lichtkonzeptes, dass für die drei
genannten Flächen übergreifend geplant wird. Somit wird
die Verbindung dieser Innenortplätze gefördert; gleichwohl
bleibt der jeweils eigentliche Platzcharakter erhalten.
Ihre Chance
Sie haben auf den vorherigen Seiten einige konzeptionelle Gedanken
und konkrete Handlungsvorschläge erfahren. Nutzen Sie bitte
die Chance, sich mit Ihren Ideen und Wünschen in diesen Prozess
einzubringen. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung!
Ratsfraktion der CDU-Altenberge
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